| Ansichten über Ingenieure |
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Ingenieure sind manchmal reich, können mit Zahlen jonglieren, dafür kein Englisch und Deutsch, sind beliebte Schwiegersöhne und singen Matrosenlieder: So überaus kurios, verblüffend und humorvoll sind die Antworten, die die VDI-Nachrichten auf die Frage erhielten, was denn ein Ingenieur eigentlich ist und macht. Die Befragten in deutschen Fußgängerzonen zeichneten ein gelegentlich recht realistisches, häufig aber liebevoll verzerrtes Bild des Ingenieurberufs im Allgemeinen und der Menschen, die in diesem Beruf arbeiten, im Besonderen. Manche hatten auch eklatante Lücken über das Bild des Ingenieurs - manche der Vorstellungen sind geradezu reif fürs Kabarett. Filmemacherin Elwira Bednarz hat sechs unterhaltsame Kurzfilme gedreht und beweist, dass man dem Thema Technik und Ingenieur viele witzige und überraschende Seiten abgewinnen kann. Hier zwei Kostproben (AVI-Filme, 10 MB): wer bin ich? wie bin ich? |
| Die Geister, die ich rief |
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Ein Artikel von Volker Hahn, Stuttgart, über den Beginn und die Gegenwart des Computerzeitalters.
Ich bin Bauingenieur und wohne im Augustinum in Stuttgart im elften Geschoss. Hier habe ich nur den bestirnten Himmel über mir. Unter mir sehe ich einen Wald, dahinter den Flughafen und die neue Stuttgarter Messe. Der Senior und der Computer. - Wir Senioren hatten das Glück, die Entwicklung des Computers mitzuerleben. Zunächst sollte er nur Berechnungen durchführen. Auch Konrad Zuse, der den programmgesteuerten Computer erfunden hat, war Bauingenieur und Statiker wie ich. Er schreibt in seinen Erinnerungen unter der Überschrift: Erste Gedanken an die Rechenmaschine: »Es wollte mir nicht in den Kopf, dass lebendige, schöpferische Menschen ihr kostbares Leben mit derart nüchternen Rechnungen verschwenden sollen ...« So fing das an. Erst rechneten wir auf Computern, die eine Klimaanlage und einen eigenen großen Raum benötigten. Unsere Anlage stand bei der IBM in Sindelfingen. Wenn sie nicht ausreichte, flogen wir nach Paris. Als statt der Röhren Transistoren verwendet wurden, und wir keinen klimatisierten Raum mehr benötigten, kam der Computer ins Büro. Mit den Professoren Bornscheuer und Leonhardt gründete ich 1960 ein Recheninstitut für das Bauwesen. Bald hatten wir 60 Mitarbeiter. Neben der Statik hat uns alles beschäftigt, was mit dem Bau zusammenhing. So entstand zum Beispiel Anfang der 60er Jahre auch ein »Deckenbuch«, mit dem die Oberfläche einer Straße beschrieben wurde. Reihte man die einzelnen Querschnitte aneinander, so konnte man auf dem Bildschirm die Straße befahren und jeweils die Sichtweite beurteilen, der Beginn der virtuellen Welt in 3D. Zur gleichen Zeit gab es Geodäten, die mit unserem Computer die Befliegung der Alpen auswerteten. Das war die Welt des Computers in seinen ersten Jahren. Was man auch angriff, überall lag vor uns eine ungemähte Wiese, und allenthalben erlebte ich die gleiche Begeisterung. Ich schrieb an Konrad Zuse: »Ich danke Ihnen. Sie haben aus uns Rechenknechten wieder Ingenieure gemacht. Dann habe ich ein Buch geschrieben. Selbst schreiben - wie wundervoll! Ich konnte nun korrigieren und verändern, ohne den strafenden Blick einer Sekretärin. Die Bilder musste man noch in Millimetern in Standort und Größe dem Drucker vorgeben. Inzwischen lässt sich dies auch längst am Bildschirm gestalten. Seither sind fast 50 Jahre ins Land gegangen. Die weitere Entwicklung brauche ich nicht zu beschreiben. Alle kennen sie. Der Computer beherrscht uns und hat täglich neue Entwicklungen bereit. Man kann heute nicht nur die Alpen, sondern den ganzen Erdball »befliegen«. Die Geodäten sind von den Bauingenieuren zu den Raumfahrern gewechselt und entwickeln dort google.earth. Mein einstens so einfaches Schreibprogramm hat man mehrfach schon »verbessert«, so wie unser ganzes Leben. Es gibt jetzt word 07, und ich suche dort leider vergeblich nach einer Taste, mit der man auf das alte Word umschalten kann. Sie gibt es nicht. Schreiben, Speichern, Drucken, mehr will ich ja nicht. In Berlin stehe ich an der S-Bahn-Haltestelle Schlachtensee. Ich kann inzwischen schon in Stuttgart und auch in München eine Fahrkarte rauslassen. In Berlin kann ich das noch nicht. Hier muss man mit dem Finger Impulse eingeben. Vielleicht gibt es darüber schon ein Lehrbuch. Nirgends gibt es mehr den höflichen Schaffner, der früher durch die Reihen ging. Er sitzt inzwischen in einem Büro vor seinem Computer oder bezieht Hartz IV. Ein kleiner Junge hat mir geholfen. Im DIAK wurde kürzlich eine Diakonisse verabschiedet. »Früher«, so meinte sie, »konnte ich meine ganze Zeit für den Patienten verwenden. Heute fordert mich der Computer«. Dieser Computer kann zwar nach wie vor nicht mehr, als einen Impuls weiterleiten, doch kann man damit alles digitalisieren. Es wird auch in der Pflege schon mit Modulen gerechnet - einmal das Bett gemacht - einmal Zähne geputzt. Das kann man abrechnen. Damit kann man Entscheidungen treffen, doch ein tröstendes Wort lässt sich nicht digitalisieren. Ich habe auch nicht mehr nur den bestirnten Himmel über mir, sondern zusätzlich eine Unmenge von Satelliten, die ich nicht sehe. Mit ihnen korrespondiert mein Handy, und ich brauche nun keine Briefe mehr zu schreiben. Dafür habe ich ohnedies die Zeit nicht mehr. Das Augustinum hat mir mit DSL die wundervolle Welt des Internets erschlossen, wo alles Wissen abrufbar gespeichert ist. Ich kann damit auch einkaufen, ohne das Zimmer zu verlassen: Bücher, Arzneien bis zur Schiffsreise. Nur eine Frage bleibt offen: Sind wir dabei nicht auch ärmer geworden? Nach Westen blicke ich auf den Fernsehturm. Dort habe ich einst mit Gästen aus dem Irak auf Stuttgart geblickt. Lauter sympathische und fröhliche Menschen. Aus dem Fernseher erfuhren wir, dass man heute mit dem Satelliten und dem Computer auch Menschen abschießen kann, ohne sich selbst zu gefährden. Ich werde an Goethes Zauberlehrling erinnert: »Herr, die Not ist groß! / Die ich rief, die Geister, / Werd ich nun nicht los.« Veröffentlichung dieses Artikels auf der Internetseite der Harrer Ingenieure mit freundlicher Genehmigung des Autors Herr Volker Hahn. |
| Betriebsausflug 2007 |
am 14.09.2007 nach Speyer mit dem Motorschiff MS SEA-LIFE
![]() Speyer, die ehrwürdige Kaiserstadt am Rhein, hat eine reiche und bewegte Vergangenheit. Geschichtsträchtige Zeugnisse kirchlicher Architektur, beeindruckende Fassaden unterschiedlichster Bauepochen, verwinkelte Gassen und romantische Plätze prägen heute das Gesicht der Stadt. Mehr als 2000 Jahre Speyer heißt auch 2000 Jahre städtischen Lebens, das eng mit der deutschen und europäischen Geschichte verknüpft ist. Kelten, römische Soldaten, Kriege und Revolutionen, die Salier-Kaiser mit ihrem romanischen Dom, religiöse und weltliche Herrscher, vor allem aber die kulturellen und wirtschaftlichen Leistungen der früheren Bürgergenerationen. ![]() ![]() Auf dem Grundriss eines lateinischen Kreuzes erhebt sich eines der größten und bedeutendsten romanischen Bauwerke in Deutschland: der Kaiserdom. Von Kaisern erbaut und von Kaisern als letzte Ruhestätte ausersehen, Symbol ihrer Macht. Unter dem salischen Kaiser Konrad II. wurde um 1030 mit dem Bau begonnen und 1061 konnte die Kirche geweiht werden. Besondere Beachtung verdient auch die Krypta, die bis heute unverändert erhalten geblieben ist. Sie ist Grablege von acht deutschen Kaisern und Königen, vier Königinnen und einer Reihe von Bischöfen. Der Dom zu Speyer zählt seit 1981 zu den UNESCO-Welterbestätten. Weiter ging es dann zum Technikmuseum Speyer, wo wir an einem eher ungewöhnlichen Ort, nämlich im Frachtraum der Antonow 22, dem größten propellergetriebenen Flugzeug der Welt, einen kleinen Imbiss zu uns nehmen konnten. Im hochinteressanten und spannenden Technikmuseum gab es anschließend eine Führung. Wer sich stattdessen etwas ausruhen wollte, konnte sich im IMAX-Kino einen Film anschauen, was ein höchst beeindruckendes Erlebnis ist. Durch die riesigen halbrunden Leinwände bekommt man das Gefühl, sich mitten im Geschehen zu befinden. Der Tag wurde abgeschlossen mit einem gemütlichen Abendessen im „Philipp I“ , der ältesten Gaststätte in Speyer in einem noch aus der Renaissance-Zeit stammenden Haus. |
| Kaufleute und Ingenieure | |
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| Richtspruch Sparkasse Karlsruhe 21.07.06 | |||
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| Gedicht zur Feierstunde "Industriepark Wörth GmbH" | |
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| Loblied auf die Ingenieure | |
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| Anfrage an Support | |
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| Riskmanagement der besonderen Art |
| Wie riskant es auch im Tierleben zugehen kann,
zeigt das folgende Video (Download). |














